Krawatte binden oder knoten

Der Knoten sollte gut am Kragen anliegen, aber nicht zu fest gezogen werden. Ein flacher, formloser Knoten deutet auf eine zu lockere und zu weite Knotentechnik hin...

Übung macht hier den wahren Meister. Saubere Hände und ein Spiegel sind wünschenswert. Bedenken Sie, dass Beau Brummell fast einen ganzen Morgen benötigte, um seine Krawatte (in der Größe einer großen Serviette) korrekt zu binden. Das breite Ende reicht genau bis zum Hosenbund oder Gürtel. Das schmale Ende hinten kann einfach locker
hängen bleiben, es sei denn, Sie ziehen es lieber durch die zusätzliche Schlaufe (Passentino) auf der Rückseite des breiten Teils. Sicherlich nicht verboten, aber locker getragen wirkt es stilvoller. Das schmale Ende darf niemals länger sein als das breite und sollte nicht ins Hemd gesteckt werden.
 
Fliege oder Bow-Tie

Eine Fliege kann für gewisse Anlässe sehr vornehm wirken. Zum Beispiel bei einer Gala oder bei bestimmten Dresscodes für eine Hochzeit. Neben der vorgebundenen Fliege haben Sie als Mann natürlich auch die Möglichkeit, diese selbst zu binden. Die Methode ähnelt dem Binden von Schuhsenkeln:

 

  1. Befestigen Sie die beiden Teile mithilfe einer kleinen Klammer aneinander. Legen Sie die Krawatte auf Ihr Bein, mit der unschönen Seite nach innen. Stellen Sie sicher, dass die Enden ausreichend lang sind, um eine Fliege binden zu können.
  2. Machen Sie einen normalen Knoten zwischen den beiden Enden, indem Sie die eine Seite über die andere schlagen und danach unten hindurchziehen.
  3. Bilden Sie eine imaginäre Schlaufe und halten Sie diese mit Daumen und Zeigefinger fest.
  4. Nun schlagen Sie den anderen Flügel darüber zurück, während Sie die Schlaufe weiterhin mit Daumen und Zeigefinger festhalten.
  5. Schieben Sie mit dem anderen Daumen den übergeschlagenen Flügel durch die Schlaufe des Zeigefingers.

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